Öl und Gas in Alaska – ein wichtiger Wirtschaftszweig am Polarkreis

Die Ölindustrie ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig am Polarkreis, die Entdeckung dieser Ressourcen in nördlichen Teilen Alaskas, hat die Entwicklung der Wirtschaft beschleunigt und auch die Technologie stark verbessert. Das ermöglicht eine einfachere Ölförderung in unzugänglichen Gegenden, außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Entwicklung in den kommenden Jahren zunehmen wird. Die Gewinnung von arktischem Öl, konzentriert sich hauptsächlich auf Alaska, in anderen arktischen Regionen wie Kanada, Grönland etc., wurden jedoch auch erhebliche Erdöl- und Erdgasvorkommen entdeckt.

Ein Einblick in die Ölindustrie

Die Arktis setzt sich aus 19 geologischen Becken zusammen, die Hälfte von diesen Becken, wurden bereits auf Gas- und Ölvorkommen untersucht. Einer Studie aus dem Jahr 2018 zufolge, gibt es im Polarkreis bis zu 90 Milliarden Barrels förderbares Öl und 44 Milliarden Barrels an Gas. Das wiederum entspricht ca. dreizehn Prozent der weltweiten Ölversorgung, vermutet wird außerdem, dass sich mehr als die Hälfte dieser Reserven, in drei dieser Becken befindet. Diese Reserven liegen im sogenannten amerikanischen Becken (Kanada und Russland), im arktischen Alaska, sowie im grönländischen Rift-Becken. Es wird zudem angenommen, dass sich zusätzliche Ölreserven in zwei weiteren Becken befinden.

Hohe Kosten und viele Explorationen

Bisher war die Exploration aufgrund der Kosten und auch der vorhandenen Technologie begrenzt. Die Kosten für die Ölförderung sind sehr hoch, auch das Bohren ist aufgrund der dortigen Verhältnisse sehr unpraktisch. Doch die Geschichte der Ölförderung am Polarkreis, reicht lange in die Vergangenheit zurück. Bereits vor rund 50 Jahren in den 1970er Jahren, begannen erste Unternehmen mit der Ölexploration in der Arktis. Nach weitaus mehr als einhundert Borlöchern, wurden damals bereits 1,9 Milliarden Barrels Öl entdeckt. Die Menge war jedoch zu gering um die Ölförderung weiter voran zu treiben, deshalb wurden die Bohrlöcher wieder aufgegeben. Ein weiterer Grund ist die komplexe Geologie der kanadischen Arktis, weshalb keine weitere Exploration stattfand. Denn sogenannte tektonische Drücke, führten zu erheblich mehr Erdgas als Erdöl und infolgedessen kam es aufgrund tektonischer Brüche dazu, dass Öl an einer gewissen Stelle in den Ozean sickerte. Im Jahr 2007 machten sich russische Geologen auf die Reise, um den Lomonossow-Kamm zu erkunden. Dabei konnten die Geologen feststellen, dass der Kamm physisch mit dem russischen Festland verbunden ist. Daraufhin erhob Russland einen formellen Anspruch auf diese Region und verfügte somit über 10 Milliarden Tonnen Erdgas und Öl.

Auch Grönland soll eine gute Quelle für Öl und Erdgas sein, eine Studie aus dem Jahr 2001 schätzt, dass die dortigen Gewässer vor der nordöstlichen Küste Grönlands, bis zu 110 Milliarden Barrels Öl fassen. Es wurden auch an der Westküste Grönlands Explorationen durchgeführt, da diese eisfrei ist, könnte sich die Ölförderung günstiger und weniger gefährlich gestalten. Auch Länder wie Norwegen oder die Vereinigten Staaten erheben Ansprüche auf arktische Ölreserven. Verschiedene Unternehmen die in der Ölförderung tätig sind, unterzeichneten daher bereits Verträge, um das Territorium in der Arktis nach Öl zu durchsuchen. Des Weiteren wurde bereits ein Trans-Alaska-Pipelinesystem eröffnet, dadurch wurde die Wirtschaft in Alaska zusätzlich belebt. Die Ölentwicklung an sich, ist in den vergangenen Jahren aufgrund der weltweiten Senkung des Ölpreises, sozusagen zum Stillstand gekommen. Aufgrund dieser Ereignisse, wird die Entwicklung in der Arktis stets teurer und macht diese weniger wünschenswert. Zudem befürchten Naturschützer eine zunehmende Schädigung des Ökosystems in der Arktis, weshalb auch Umweltbelange eine immer größere Rolle in der Ölindustrie spielen.

Die Zukunft der Ölindustrie

Diese Fakten bestätigen, dass Öl und Gas ein wichtiges Standbein für die Wirtschaft in Alaska darstellen. Die Welt wird auch künftig von Ölvorkommen am Polarkreis abhängig sein, deshalb können diese nicht von Regierungen und Unternehmen ignoriert werden. Der Technologiefortschritt wird das auch in Zukunft sicherstellen!

Alaska und die Ölindustrie

Wenn Sie sich über Alaska sowie dessen Ölindustrie informieren, kommen Sie nicht an der Deutschen Öl & Gas S.A. und dessen Geschäftsführer Kay Rieck vorbei. Wir empfehlen ihnen herzlichst sich unsere Blogbeiträge durchzulesen und hochqualitative Informationen aus erster Hand, direkt von einen der aktiven Konzerne Vorort zu erlangen.

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