Alaska – Der entlegenste Staat der USA

Das Wort „Alaska“ lässt sich vom Begriff „Alyeska“ ableiten. Dieser stammt von den Aleuten, die eine Inselkette zwischen Asien und Nordamerika am südlichen Rand des nordpazifischen Beringmeeres bezeichnen. Während der Eiszeit und bevor der Meeresspiegel anstieg, existierte eine Landbrücke, die Alaska und Asien über die Beringstraße verband. Sie diente wohl als Weg, über den die ersten Menschen nach Amerika gelangten, um dort die spätere indigene Bevölkerung zu bilden.

Die Geschichte Alaskas begann vor 16.000 Jahren

Alaska wurde bereits vor 16.000 Jahren als eine der ersten Regionen Amerikas besiedelt. Die offizielle Entdeckung erfolgte aber im 17. Jahrhundert durch russische Seefahrer. Russland erschloss sich das Territorium ab 1745 und machte die nördliche Region zu einer bewohnten Kolonie, die den Pelzhandel unterstütze.

Im Jahr 1867 verkaufte Russland die Kolonie offiziell an die USA. Knapp 30 Jahre später folgte die berühmte Zeit des Goldrausches, die die Entdeckung weiterer Bodenschätze und die Ansiedlung der ersten Industrie mit sich brachte. Durch die steigende Aufmerksamkeit wuchs die Bedeutung des nördlichen Territoriums während des 20. Jahrhunderts immer weiter an.

1959 wurde Alaska schließlich zum 49. US-Bundesstaat erklärt und nimmt seither eine gewisse Sonderrolle ein. So bildet es zum einen den größten aller amerikanischen Staaten und liegt zum anderen rund 800 Kilometer vom „Kern“ der Vereinigten Staaten entfernt. Da zwischen befindet sich kanadisches Territorium.

Abwechslungsreiche Geographie und kaltes Klima

Alaska vereint drei große landschaftliche Räume. So schlängelt sich eine Gebirgskette die gesamte südliche Pazifikküste entlang und endet in einem Berg- sowie Hügelland, das mit der Yukon-Niederung verbunden ist. Diese mündet schließlich in einer Küstenebene namens „North Slope“, die sich entlang des Nordpolarmeeres erstreckt.

Das nördliche Territorium beherbergt außerdem tausende Seen, die sich insbesondere auf der schmalen Alaska-Halbinsel im Südwesten befinden. Der Yukon River fließt als größter Fluss von den kanadischen Rocky Mountains bis zum Beringmeer mittig durch den US-Staat.

Des Weiteren finden sich einige Bergketten, die Alaska im Norden und Südwesten umschließen. So erhebt sich nördlich die Brookskette, an die sich südwestlich die Wrangell Mountains, die Waxell-Barkley Ridge sowie die Eliaskette anschließen. Im Südosten findet sich schließlich der sogenannte Alaska Panhandel. Er bildet einen dünnen Streifen, der sich entlang des pazifischen Ozeans erstreckt. Er beheimatet unter anderem die Hauptstadt Juneau, die sich nur per Schiff oder Flugzeug erreichen lässt.

Das Klima Alaskas zeichnet sich im Norden durch subpolare Eigenschaften aus, während im Landesinneren eher ein kontinentales Klima herrscht. Lange und sehr kalte Winter wechseln sich mit kurzen Sommern ab, in denen die Temperaturen über 0 Grad Celsius steigen können. Die Süd- und Westküste gilt demgegenüber als gemäßigtere Klimazone, in der die Temperaturen auch während der Wintermonate nur selten unter minus 10 Grad Celsius fallen.

Der Niederschlag fällt dabei hauptsächlich in Form von Schnee und beschränkt sich zum größten Teil auf die Sommermonate. Während der Norden nur geringe Niederschläge zwischen 100 und 300 Millimeter verzeichnet, können sich die Regentage im Süden auf bis zu 300 pro Jahr belaufen.

Wirtschaftliche Bedeutung durch Ölvorkommen

Alaska bildet einen der wirtschaftlich erfolgreichsten US-Staaten. Während sich der nationale Durchschnitt des Bruttoinlandsproduktes in den USA im Jahr 2016 auf 57.118 US-Dollar belief, lag das BIP in Alaska bei 68.356 US-Dollar pro Kopf. Der nördliche Staat nimmt somit den sechsten Platz auf der nationalen Rangliste ein.

Die staatlichen Einnahmen ergeben sich dabei zu rund 85 Prozent aus den Ölvorkommen. Es besteht ein sogenannter Alaska Permanent Fund, der in den Vereinigten Staaten als einmalig gilt. Er verwaltet die Einnahmen aus der Ölindustrie und verteilt den jährlichen Gewinn gleichmäßig unter der Bevölkerung Alaskas.

Weitere Wirtschaftszweige bestehen in der Holz- sowie Papierindustrie. In den Bergen erfolgt zudem der Abbau von Eisen, Zinn, Blei, Gold, Silber und Kupfer. Die Fischerei exportiert vorwiegend Lachs sowie Kabeljau, während Kohlevorkommen und eine Erdöllinie die Industrie ergänzen. Alaska kommt mit der Trans-Alaska-Pipeline außerdem eine bedeutende Rolle auf dem Welt-Rohölmarkt zu.

Alaska und die Ölindustrie

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