Landschaft mit Bergen - Naturschutzgebiet in Alaska

16 Milliarden Barrel unter dem Naturschutzgebiet – Kontroverse Debatte über die Exploration im ANWR

Als im Oktober 1867 das russische Zarenreich Alaska an die Vereinigten Staaten für kleines Geld verkauft, hat es noch keiner auf dem Schirm: Das Schnäppchen von damals für 7,2 Millonen Dollar (Gegenwert heute: 130 Millionen Dollar) glänzt mit „inneren Werten“. Der Reichtum an Gold, Öl und Gas ist spektakulär. Aktuell stehen besonders die reichen Ölreserven des Nordostens im Fokus des Interesses und kontroverser Diskussionen.

„Drill, baby, drill“ vs. Naturschutz im Nordosten von Alaska

Uneinigkeit und Streit über die Nutzung der Bodenschätze im Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) haben eine lange Tradition. Seit der Ära Eisenhower steht die Region zwischen Yukon und der North Slope Küstenebene unter besonderem Schutz. Die dünn besiedelte Region verfügt über eine ungewöhnliche Artenvielfalt und ein intaktes, wenngleich fragiles Ökosystem. Moschusochsen und Karibuherden machen den kulturellen und wirtschaftlichen Dreh- und Angelpunkt der Urbevölkerung (Gwich’in) aus. So kollidieren im „Eisschrank Amerikas“ immer wieder Umweltschutzbedenken mit dem 2008 geprägten republikanischen Slogan „Drill,baby,drill“. Frei übersetzt: Förderung ohne Rücksicht auf Verluste.

Frischer Wind durch „America First“: Impulse für Explorations-Unternehmen und Investoren

Nach jahrelangem Stillstand und Moratorien, die selbst zielgerichtete Prospektionen oder Probebohrungen unmöglich machten, kommt in der jüngsten Vergangenheit Bewegung ins Spiel. Kay Rieck, Unternehmensgründer der Deutschen Oel & Gas AG bewertet dies als einen kontinuierlichen Prozess. Als Insider und Branchenkenner sieht er Signale bestätigt, die sich schon bei der Entwicklung der DOG-eigenen Förderstätten im Cook-Inlet-Becken abzeichneten. Die Regierung Trump strebt nach Autarkie in der Ölversorgung. Was jedoch keinesfalls bedeutet, dass seitens der US-Regierung „grünes Licht“ für eine rein rücksichtslose Ausbeutung der Ressourcen gegeben wird. Es geht nicht zuletzt auch um die wirtschaftliche Stärkung einer strukturschwachen Region, und die Schaffung von Infrastruktur und Arbeitsplätzen im unterentwickelten Norden von Alaska. Unterstützt durch massive Steuerersparnisse für Explorations-Unternehmen und Investoren.

Die goldene Mitte – effektiv, konzentriert und umweltgerecht zum Erfolg

Die Ölreserven im ANWR sind immens, teilweise noch nicht einmal mit modernen Mitteln vollumfänglich prospektiert. Die Förderung wird gemäß einschlägiger Machbarkeitsstudien auch unter Berücksichtigung scharfer Umweltschutzbestimmungen praktikabel und wirtschaftlich erfolgreich sein.
Zukunftsweisend und gefragt ist hier ganz besonders das Engagement von Unternehmen in überschaubareren Größenordnungen als die einschlägigen Großkonzerne. Konstellationen wie die DOG und Macher wie Kay Rieck sind flexibler und stringenter in der Lage, auf die „Besonderheiten“ Alaskas und das umweltrelevante Setting der Region zu reagieren.

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